Thomas Pirker, MTD

Polizeibeamter

Thomas Pirker mit Dr. Wolfang Schüssel

Zugunsten seiner Karriereplanung legt der Polizeibeamte Thomas Pirker seit einigen Monaten seine Uniform an den Wochenenden ausnahmsweise an den Nagel, um mit weiteren 20 Führungs- und Nachwuchsführungskräften aus Profit- und Non Profit Unternehmen an der SMBS den berufsbegleitend konzipierten Universitätslehrgang der Universität Salzburg „Master in Training and Development“ zu belegen. In seinem beruflichen Umfeld will er damit ein Signal setzen und ist überzeugt, dass man durch effiziente Weiterbildung nur gewinnen kann. Der akademische Grad „MTD“, verliehen durch die Universität Salzburg, ist für Polizeibeamten Thomas Pirker ein weiterer Baustein auf seinem Karriereweg. 

„Das postgraduale Masterprogramm zielt darauf ab, den Studierenden nicht nur jenes handwerkliche Werkzeug und fachliche Wissen zu vermitteln, das für eine professionelle Trainertätigkeit unabdingbar ist, sondern auch die Persönlichkeit jedes Einzelnen zu fördern“, betont Lehrgangsleiter sowie Psycho- und Gruppenanalytiker Univ. -Prof. Dr. Wolfgang Pichler. 
Gerade deswegen ist dieses Masterprogramm nicht nur für den Trainermarkt zugeschnitten, sondern eignet sich auch hervorragend für Führungskräfte, Personal- oder Organisationsentwickler, die ihre eigene Persönlichkeit weiterentwickeln wollen.  

„Dieses Studium gibt mir die Möglichkeit, der Stagnation im Berufsalltag durch Wissenserwerb entgegenzuwirken und mich für potenzielle Führungsaufgaben zu qualifizieren“, betont Pirker. Sein erworbenes Wissen sowie das Know-how um den Einsatz der instrumentellen Fertigkeiten bringt ihm aber schon jetzt einen klaren Wettbewerbsvorteil: Pirker wird regelmäßig als Referent zu Internationalen Fachtagungen für Einsatztaktik und Gefahrenabwehr eingeladen Fachvorträge abzuhalten und das nicht selten vor mehr als 100 Personen.


„Die Möglichkeit einzelne Trainingsmethoden und Moderationstechniken unmittelbar im Lehrgang umzusetzen, hat mir dabei sehr geholfen in der Praxis sicherer aufzutreten“, berichtet Pirker im Gespräch mit der SMBS.

“Das ‚Learning by doing’ ermöglicht eine intensive Selbstreflexion. Das didaktische Prinzip sowie die Lehrinhalte stellen den Agierenden in den Mittelpunkt seiner Tätigkeit und lassen uns das theoretisch erworbene Wissen sofort in praktische Trainingssituationen ausüben. Der Trainer ist sozusagen das wichtigste Instrument!“ 

Neben der Vermittlung des notwendigen Basiswissens und der einzelnen „tools“ fördert dieser Lehrgang enorm die Persönlichkeitsentwicklung. „Dieser ganzheitliche Ansatz der Ausbildung stellt hohe Anforderungen an die Qualifikation der Studierenden“, betont Lehrgangsleiter Pichler. Nur wer ausreichende „soziale Kompetenz“ verfügt wird diesen Ansprüchen genügen können: Möglichkeiten zur Selbsterfahrung in der Gruppe bzw zur Reflexion der eigenen Tätigkeit durch Coaching und Supervision stehen im Mittelpunkt der Qualifizierung und Professionalisierung von nicht nur Trainern sondern Führungspersönlichkeiten generell. 

„Gerade in meinem Berufsalltag wird ‚soziale Kompetenz’ immer mehr zur Schlüsselqualifikation“, bekräftigt Pirker. In meiner derzeitigen Funktion bin ich täglich mit Konflikten und emotionalen Ausnahmesituationen konfrontiert. Seit meinem Studium habe ich gelernt, mit den Gefühlen anderer Menschen besser umzugehen, meine Empathiefähigkeit hat sich eindeutig erhöht!
Klar  zu sprechen, aber auch zuzuhören, Andersdenkende respektieren und achten zu können, sich mit den Grenzen und Schwächen der eigenen Person auseinander setzen können, mit Gruppenphänomenen fördernd umgehen zu können, das habe ich in den letzen Monaten eindeutig dazugelernt!

„Meiner Ansicht nach ist das Besondere an diesem Masterprogramm nicht nur Fachwissen vermittelt zu bekommen, sondern sich darüber hinaus die einmalige Möglichkeit ergibt, aus der Gruppen- und Lehrgangsdynamik zu lernen und Wissenserfahrung somit stets mit Persönlichkeitserfahrung zu ergänzen“, betont Pirker.