ESF – Europäischer Sozialfonds in Österreich

Unternehmen können für ihre Mitarbeiter über das AMS ihres Bundeslandes eine Förderung aus dem ESF für Weiterbildung und Qualifizierungen beantragen. Dieser Fonds übernimmt bei Vorliegen aller Voraussetzungen bis zu ¾ der Kurskosten – maximal € 10.000,-- pro Teilnehmer – und bis zu 60% der indirekten Kosten.

Wichtig: der Antrag muss vor Beginn des Kurses erfolgen.

Das Arbeitsmarktservice in Kooperation bietet somit mit der Qualifizierungsförderung für Beschäftigte ein maßgeschneidertes Instrument zur Personalentwicklung an.

Qualifizierungsförderung für Beschäftigte in Kurzarbeit im Rahmen des ESF

Qualifizierungsförderung für das Hotel- und Gastgewerbe

Bildungskarenz (Plus)

Wird zwischen ArbeitnehmerInnen und ArbeitgeberInnen im Ausmaß von drei bis maximal 12 Monaten vereinbart. Entweder als durchgehendes Bildungskarenzjahr – oder in dreimonatigen Teilen, die innerhalb von vier Jahren verbraucht werden müssen.
Während dieser Zeit erhält die karenzierte Person vom Arbeitsmarktservice Weiterbildungsgeld in Höhe des Arbeitslosengeldes. Kranken- und Unfallversicherungsschutz besteht weiter.
Der Dienstgeber finanziert die Bildungsmaßnahme vor.
Das Land Salzburg refundiert dem Unternehmen 50% der Ausbildungskosten bis zu einer Höhe von € 3.000,-- pro Person.

Details zur Bildungskarenz (Plus)

Innovationsassistenz

Förderungswerber sind Unternehmen (KMU und ausnahmsweise auch Großunternehmen), die Mitglieder der Wirtschaftskammer (Salzburg) sind.

Durch die Einstellung einer "Innovationsassistenz" soll ein konkretes Innovationsvorhaben bzw. Projekt initiiert werden.

Förderbar ist die ordentliche, unselbständige Vollzeitbeschäftigung eines/einer neu eingestellten Fachhochschul-, Hochschul- bzw. UniversitätsabsolventIn., für zumindest 1,5 Jahre. Pro Unternehmen kann nur ein Projekt unterstützt werden. 

Förderbare Kosten:

  •  Grundsätzlich besteht die Förderung in einem Zuschuss von 50% der förderbaren Kosten.
  •  Personalkosten in Höhe von max. € 90.000.—für 18 Monate
  •  Aus- und Weiterbildungskosten in Höhe von max. € 7.000.—
  •  Beratungs- und Coachingkosten für max. 8 Tage mit einem Tagessatz von € 650,--

 Innovationsassistenz Salzburg

 Innovationsassistenz Wien

FFG – Forschungsförderungsgesellschaft

In den Basisprogrammen der FFG (welche 10 unterschiedliche Fördermodelle anbieten) erhalten Unternehmen auf Antrag für ihre Forschungs- und Entwicklungsprojekte finanzielle Unterstützung. Die Vergabe erfolgt dabei allein auf Basis einer Qualitätsbewertung der Projekte. Träger der FFG sind das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) und das Bundesministerium für Wirtschaft, Familie
und Jugend (BMWFJ)
.

Förderbare Kosten:

  •  Mit dem Innovationsscheck in Höhe von € 5.000,-- können Beratungsleistungen zur Vorbereitung von Forschungsprojekten mit Hilfe von Forschungsinstituten in Anspruch genommen werden.
  •  Weiters steht das Instrument der Feasibility Studies zur Verfügung. Die Förderquote liegt bei 50% bis 75%, ist jedoch mit € 12.000,-- begrenzt.

FFG - Forschungsfördergesellschaft

FFG - Basisprogrammbeschreibung

Bildungsscheck

Mit dem Bildungsscheck fördert das Land Salzburg Qualifizierungsmaßnahmen. Diese Kurse müssen ausschließlich der berufsorientierten Weiterbildung dienen (Um- oder Höherqualifizierung).

 Förderungswerber: der Teilnehmer

Förderungshöhe: die Höhe der Förderung beträgt 50% der Kurskosten, wobei die Förderhöchstgrenze zwischen € 830,-- und € 1.250,-- liegt.

Details zum Bildungsscheck

Implacement-Förderung für Aus- und Weiterbildung

Die regionale Arbeitsstiftung Salzburg (Vergabestellung für die Implacement-Förderung) wurde 1993 auf Initiative des Arbeitsmarktservices Salzburg mit Unterstützung des Landes Salzburg zusammen mit der Wirtschaftskammer Salzburg, der Arbeiterkammer Salzburg und der Stadt Salzburg ins Leben gerufen.

 Auf Basis der jahrelangen Erfahrungen in Zusammenhang mit den Veränderungen am Arbeitsmarkt und den daraus resultierenden Ansprüchen an Qualifikationen, wird die Regionale Arbeitsstiftung Salzburg permanent an innovativen Handlungskonzepten zur Unterstützung des Landes Salzburg, deren Unternehmen und deren ArbeitnehmerInnen arbeiten.

Grundsätzliches:

Teilnehmer können alle Kurse und Berufe, für die ein Unternehmen gewonnen werden kann, einen Praktikumsplatz bereitzustellen, absolvieren.

Die Aus- und Weiterbildung darf max. drei Jahre dauern und muss arbeitsmarkt-politisch sinnvoll sein.

Während der Aus- und Weiterbildung erhalten die Teilnehmer Arbeitslosengeld oder "DLU" (Beihilfe zur Deckung des Lebensunterhaltes). Zusätzlich zu diesen Leistungen bekommen sie von Ihrem Trainingsunternehmen eine monatliche Zuschussleistung (Stipendium) von mindestens € 80,00 monatlich. Optional ist ein geringfügiges Zusatzeinkommen möglich.

Die Aus- und Weiterbildung wird von dem zukünftigen Beschäftigungsunternehmen und durch Förderungen des Landes Salzburg finanziert.

Details zur Implacement Stiftung

Tourismus-Bank (OEHT)

Die Österreichische Hotel- und Tourismusbank Ges.m.b.H. (ÖHT) ist eine Spezialbank zur Finanzierung und Förderung von Investitionen, sowie Aus- und Weiterbildung im Tourismus. Aus mehr als 50jähriger Erfahrung kann auf ein umfangreiches Branchenwissen zurückgegriffen werden, da die ÖHT die Entwicklung der österreichischen Freizeitwirtschaft als Finanzierungs- und Förderungsinstitut wesentlich mit gestaltet hat.

Die ÖHT bietet derzeit unterschiedliche Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten an.

Eine der vier angebotenen TOP-Tourismus-Förderungen ist die TOP Beratungs- und Ausbildungsförderung.

Förderwerber sind Privatpersonen wie Unternehmen.

Gefördert werden hier externe Beratungs- und Ausbildungsleistungen betreffend

  • Innovative Marktstrategien, Entwicklungen zum Ansprechen neuer Gäste, Erarbeitung und Umsetzung eines innovativen Produkt-Markt-Konzepts
  • Organisatorische und soziale Innovationen zur Verbesserung der Ablauf- und Aufbauorganisation und im Mitarbeiterbereich
  • Internationalisierung

Förderbare Kosten:

  • Berechnungsgrundlage sind die in Rechnung gestellten Honorare für max. 35 Tagwerke á EUR 660,--
  • anerkennbare Nebenkosten von höchstens 30%
  • maximal in Höhe der De-minimis-Grenze (dzt. EUR 200.000,--)
  • Untergrenze der Kosten von EUR 5.000,--

Gefördert wird durch einen Einmalzuschuss von max. 50% der Kosten, der vom Bund und vom jeweiligen Bundesland je zur Hälfte getragen wird.

Tourismus Bank (ÖHT)