Lufthansa Manager Markus Kopp informierte MBA Studierende im Hangar-7 über die Zukunft der Airline-Branche
Presseinfo, 12. Oktober 2005
Anfang Oktober startete der zweite Lehrgang des Int. Executive MBA Programms für Tourismus- und Freizeitmanagement der SMBS - University of Salzburg Business School. Erstmals wird dieses MBA-Programm in Kooperation mit der Akademie Urstein durchgeführt. Das Salzburger Modul bekommt mit dem Schloss Urstein, auch Sitz der Akademie, eine repräsentative Unterrichtsstätte, die nach den modernsten Richtlinien und aktuellen technischen Seminaranforderungen ausgestattet ist. 20 Führungs- und Nachwuchsführungskräfte aus Deutschland, Österreich, Italien und der Schweiz befassen sich im ersten von insgesamt vier Modulen unter anderem mit den Themen Tourismus Management, Ökonomie, Ökologie, Marketing und Selbstmanagement.
Ein praxisorientiertes Rahmenprogramm unterstützt den Unterricht. Zum Auftakt dieser themenspezifischen Abendveranstaltungen versammelten sich Studierende und Präsidiumsmitglieder des MBA-Programms im Hangar-7, dessen eindrucksvolles Gebäude aus Stahl und Glas nicht nur das außergewöhnliche Zuhause außergewöhnlicher Flugzeuge ist, sondern vielmehr eine Begegnungsstätte von Kunst, Leidenschaft, Technik und gehobener Lebensart.
Die Location war idealer Ort für das Thema des Abends: Dkfm. Markus Kopp, Leiter Zentralbüro Aviation Services and Human Resources, Deutsche Lufthansa AG/Frankfurt referierte über "Die Zukunft der Luftfahrt - zwischen Effizienz und Erlebnis".
"Tatsache ist, dass seit 9/11 der weltweite Luftverkehr in seiner schwersten Krise steckt", bemerkte Kopp zu Beginn seines Vortrages. Die US-Carrier fliegen zu einem Großteil unter dem Insolvenzrecht "Chapter 11". In Europa entstehen ständig neue Fluggesellschaften, die als No-frills Airlines die etablierten Unternehmen heftig attackieren. Die Situation ist nicht einfach - trotzdem bleibt der Luftverkehr eine der faszinierendsten Branchen schlechthin.
"Die Deutsche Lufthansa versucht mit einer Abdeckung des gesamten Leistungsspektrums, vom No-frills bis zum Private Jet Angebot, die Kunden auch zukünftig an sich zu binden" so Kopp.
Um künftig noch rascher am Weltmarkt agieren zu können und der erforderlichen Flexibilität gerecht zu werden, wird die Lufthansa, derzeit Arbeitgeber für 90.000 Mitarbeiter, das Management künftig noch stärker internationalisieren. Unternehmensinterne Schulungen werden verstärkt in englischer Sprache abgehalten. Und natürlich sind in dieser Hinsicht Absolventen eines international ausgerichteten MBA Programms interessante Jobanwärter, so Kopp.
Als Gäste begrüßte Dr. Gerhard Aumayr, Geschäftsführer der SMBS, einige Präsidiumsmitglieder des MBA Tourismus wie Elfriede Krempl, pädagogische Direktorin der ÖHV Akademie, Jürgen Scharkosi, Maritim Leisure Group, Salzburg und Prof. Dr. Reinhard Bachleitner von der Universität Salzburg. Höchst interessiert zeigten sich auch Andreas Steibl, Geschäftsführer Tourismusverband Ischgl und KR Dkfm Edward Gordon, Präsident des österreichischen Reisebüroverbandes und Vizepräsident der WKÖ/Sparte Tourismus, beide aktive Mitglieder im Präsidium des MBA-Programms.











