Großes Medieninteresse für Salzburgs Kulturhighlights im Mozartjahr 2006
Presseinfo, 1. Dezember 05
Landeshauptmannstellvertreter Dr. Wilfried Haslauer befindet sich derzeit für eine Woche in New York, um dort die Kulturhauptstadt Salzburg im Vorfeld des Mozartjahres 2006 als einen attraktiven Tourismus- und Wirtschaftsstandort zu präsentieren. Den Auftakt der offiziellen Salzburg Präsentationstour bildete gestern Vormittag im Hotel Four Seasons eine Pressekonferenz mit Partnern und Repräsentanten aller relevanten Salzburger Kulturinstitutionen und ihrer Programme für das Mozartjahr 2006. Eine 40-köpfige Handels- und Kulturdelegation mit Repräsentanten namhafter Salzburger Unternehmungen und - Institutionen begleitet Haslauer. Einzelgespräche sowie Round - Tables mit Vertretern wichtiger Institutionen stehen ebenso auf dem von der SMBS - University of Salzburg Business School entwickelten Programm "sound of mozart" sowie eine Opernpremiere von Mozarts "Zaide" und Kurt Palms neuer Film "Der Wadenmesser".
Die Ausstrahlung Salzburgs als geistig-kulturelles Zentrum in einem der stärksten wirtschaftlichen Kraftfelder der EU soll gerade im Hinblick auf das Mozartjahr 2006 von allen relevanten Kooperationspartnern als Wirtschaftsfaktor verstärkt genützt werden. "Salzburgs kultureller und künstlerischer Reichtum ist konkurrenzlos - dies soll besonders im Mozartjahr 2006 im Blickpunkt einer breiten Öffentlichkeit stehen", so LHStv. Dr. Wilfried Haslauer. Salzburgs kreatives Potential als Motor einer zukunftsgerichteten Wirtschaft in intakter Umwelt zu präsentieren ist ein wichtiges Anliegen dieses Projekts.
"Dabei ist es uns ein besonderes Anliegen, Salzburg in New York nicht nur als traditionellen Kulturstandort zu präsentieren, sondern darüber hinaus aufzuzeigen, dass sehr wohl innovative Projekte im Bereich der bildenden Kunst sowie des Musiktheaters Raum finden", stellt Haslauer klar. Kreatives Potenzial soll als wertvoller Impuls für die wirtschaftliche Kraft Salzburgs genützt werden. Kultur und Wirtschaft sind ein befruchtendes Paar, das voneinander nur profitieren kann.
Für die Internationale Stiftung Mozarteum ist Vizepräsident Dr. Johannes Honsig-Erlenburg nach New York gereist, um das künstlerische Programm für das Mozartjahr 2006 zu präsentieren. Die Stiftung Mozarteum eröffnet das Mozart Jahr 2006 am 27. Jänner - Mozarts Geburtstag - mit einem festlichen Sonderkonzert mit den Wiener Philharmonikern unter der Leitung von Riccardo Muti und Mitwirkung namhalfter Solsiten wie Thomas Hampson, Mitsuko Uchida, Gidon Kremer, Renée Fleming Yuri Bashmet und dem Wiener Singverein.
Honsig-Erlenburg bemerkte im Rahmen der Pressekonferenz, dass "Mozart zwar in Salzburg geboren wurde, zu Hause war er aber nirgends. Wohl, weil er schon zu Lebzeiten wusste, dass er der ganzen Welt gehört. Wie schön, diesen Gedanken hier in New York auszusprechen." Das Programm der Salzburger Festspiele für das Mozartjahr 2006 präsentierten Isabelle Harnoncourt sowie Kommerzialrat Heinrich Spängler.
Dr. Monika Kalista, Leiterin der Kulturabteilung der Landesregierung Salzburg stellte u. a. zwei innovative Projekte, die Im Mozartjahr 2006 realisiert werden vor: Den mit € 100.000,- Euro dotierten Kompositionspreis für zeitgenössische Musik, mit welchem das Land Salzburg ein Zeichen zur Förderung und Beachtung zeitgenössischer Musik über Salzburgs Grenzen hinaus unterstreichen möchte.
Mit der einmaligen Sonderausstellung "Viva" Mozart" feiert Salzburg den
250. Geburtstages des großen Sohnes. Die Ausstellung wird am 27. Jänner 2006 in der frisch renovierten Residenz mitten im Herzen der Salzburger Altstadt eröffnet und ist bis zum 27. Jänner 2007 zu sehen.
"Salzburg ist weltberühmt für klassische Musik. Im Mozart-Jahr 2006 werden aber auch wichtige Impulse in Hinblick auf das zeitgenössische künstlerische Schaffen gesetzt werden", so Haslauer. Dadurch ist auch gewährleistet, dass der Dialog zwischen Klassischem und Modernem in Salzburg auch im Jahr 2006 seinen Platz hat. Salzburg soll als Standort und Heimat für aktuelles Kunstschaffen in seinen neuesten Erscheinungsformen gefestigt werden.











