40 Salzburger PersonalistInnen diskutierten über den "Festo Bildungsfonds" und "Open Innovation"
Am 22. November 2011 war das Personalmanagement Forum zu Gast bei der Business School der Universität Salzburg. Dr. Gerhard Aumayr, Mitglied der Geschäftsführung SMBS, begrüßte die PersonalistInnen und Mag. Bernhard Sams, Director Executive Programmes, präsentierte einen kurzen Überblick über die Schwerpunkte und Produkte der SMBS.
Prof. Dr. Peter Speck vom Festo Bildungsfonds zeigte die Herausforderungen der Corporate Educational Responsibilty. "Wertschöpfung durch Wertschätzung ist dabei grundlegende Prämisse", so Speck. Dieser Fond basiert auf einem berufsbegleitenden Gesamtpaket: "Wir bieten kontinuierliche Berufstätigkeit bei durchgängiger Studienfinanzierung basierend auf einem wissenschaftlich begleiteten Projekt. Dabei kann zB. ein Bachelor plus Masterstudium absolviert werden und die Marktstellung des ausbildenden Unternehmens sucht natürlich seines gleichen." Neben der Finanzierung von Ausbildungsprogrammen ist dabei der Fokus auf die Effizienz des Studiums in Hinblick auf die geforderten Berufsqualifikationen und Networking gelegt.
Der Hauptredner Prof. Dr. Philipp Müller widmete sich in seinem Vortrag "Open Innovation" der "millenial generation". Diese Generation ist mit Internet und Social Media aufgewachsen und hat ihre eigenen Anforderungen an Unternehmen und Arbeit. "Wir stehen einer neuen Situationslogik (Popper) gegenüber, also einer neuen Denk- und Organisationslogik. Ein Beispiel: Die Millenials liefern ein schnelles und schlampiges Erst-Ergebnis und erwarten sich rasches Feedback in Echtzeit, um in Folge in die eine oder andere Richtung weiter zu arbeiten", so Müller. "Die bisherige Arbeitsorganisation ist diesem Vorgehen eigentlich nicht gewachsen, erwarten sich die Chefs der frühen Generation doch fertig ausgearbeitete Konzepte, die in Sitzungen präsentiert und feingeschliffen werden." Zudem verändern open source Systeme bzw. „geöffnete Wertschöpfungsketten“ Arbeitsabläufe, Personalmanagement, Recruiting, Bindung uvm. „Die Antwort ist strukturierte Offenheit: Also eine klare Öffnung in gewünschten Bereichen, um Communities wertschöpfend zu nutzen“. Diesen Veränderungen gilt es auf den Ebenen der Organisation, Strategie und Führung zu begegnen.
Fotos zur Veranstaltung finden Sie auf unserem Flickr-Kanal: http://www.flickr.com/photos/salzburgmanagement/sets/72157628098975803/
Das 42. PM-Forum fand einen gemütlichen Ausklang beim Fachsimpeln und Networken im traditionsreichen Schloss Urstein.










