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| 08.09.2010 |
Rudolf Mosler, Vizerektor der Universität Salzburg, kritisiert den Wildwuchs im privaten Bildungsbereich
"Private Bildungsanbieter können ohne Kontrolle Studienpläne und ECTS Punkte vergeben."

Die SMBS als Business School der Universität Salzburg verpflichtet sich hohen Qualitätsanforderungen. Studierende können beruhigt sein, dass Organisation, Qualität und Aktualität der Lehre hohen Standards entsprechen. Der erworbene Titel ist an die Richtlinien des Universitätsgesetzes geknüpft und als Gütesiegel für die herausragende Qualität der Management-Ausbildung im Salzburger Land gelten in Fachkreisen neben der FIBAA-Akkreditierung (Foundation for International Business Administration Accreditation) die ständigen Evaluations- und Qualitätssicherungsverfahren sowie die hohen Anforderungen bei der Auswahl der Vortragenden aus den unterschiedlichen Fachbereichen.

Mosler in den Salzburger Nachrichten vom 4. September 2010

„Während an der Universität jeder neue Lehrgang durch das Uni-Regelwerk mit Curricular-Kommission, Senat etc. gehen muss, können private Bildungseinrichtungen ohne Kontrolle Studienpläne erstellen“, kritisiert Rudolf Mosler, Vizerektor für Lehre an der Universität Salzburg: „Da gibt es keine Mindestbedingungen.“
Um den Qualitätsaspekt hervorzustreichen, haben die heimischen Universitäten nun in einer freiwilligen Selbstverpflichtung vereinbart, dass ihre postgradualen Masterlehrgänge künftig mindestens 90 ECTS-Punkte aufweisen müssen. Zum Vergleich: Ein „normales“ Masterstudium an der Uni verlangt 120 ECTS-Punkte. Dem vorgeschaltet ist das Bachelorstudium mit 180 ECTS-Punkten. Wer es also auf dem normalen Studienweg zum Master gebracht hat, musste in Summe 300 ECTS-Punkte erfüllen.
Dem stehen im postgradualen Bereich Anbieter gegenüber, die in zwei- bis drei Semestern berufsbegleitend Lehrgänge anbieten, die gleich mit einem Master enden. Ganz offenbar wird hier mit zweierlei Maß gemessen. Mosler sieht die Gründe dafür vor allem in einer viel zu laschen Gesetzgebung in Österreich. 

Quelle: Salzburger Nachrichten, 4. September 2010. Der komplette Artikel ist nachzulesen auf http://search.salzburg.com/articles/12831829?highlight=mosler