Presse
 
News Releases
 
Pressespiegel 2011
 
Pressespiegel 2010
 
Pressespiegel 2009
 
Press-Release
 
Pressekontakt
 
Downloads
 
Archiv
News
Home > Presse > Presse > Archiv
| 19.12.2006 |
Innovation versus Stabilität
Effektives Prozessmanagement als Basis für erfolgreiche Innovationslösungen

Im zweiten Modul des in Europa einzigartigen MBA Programms für Projekt- und Prozessmanagement beschäftigten sich die MBA TeilnehmerInnen schwerpunktmäßig mit dem Thema Prozessmanagement. Veranstaltet wurde dieses Modul in Kooperation mit dem Institut für Technologiemanagement der Universität St. Gallen, das vom MBA Lehrgangsleiter, Prof. Dr. Hans Dieter Seghezzi gegründet wurde und mittlerweile 60 MitarbeiterInnen beschäftigt. Das Institut befasst sich unter anderem mit Innovationsmanagement und arbeitet sehr erfolgreich mit diversen Unternehmen aus der Wirtschaft zusammen.

"Innovation versus Stabilität"! Unter diesem Motto stand demzufolge auch das Kamingespräch, in welchem Lehrgangsleiter Seghezzi seine mehr als über 20jährigen Erfahrungen einfließen ließ. Bevor Prof. Seghezzi an die Universität St. Gallen berufen wurde, leitete er über 27 Jahre die Abteilung Forschung und Entwicklung im Unternehmen Hilti. Zu Beginn seiner Karriere erzielte Hilti einen Umsatz von ca. 40 Mio Euro. Nach 27 Jahren erreichte Hilti, dank permanenter Forschung und Entwicklung, einen Umsatz von ca. 1,6 Mrd. Euro. Hilti gehört heute zu einem der weltweit erfolgreichsten Unternehmen im Bereich Befestigungs- und Abbautechnik. Das umfassende Systemangebot besteht aus aufeinander abgestimmten Produkten der Laser-Messtechnik, der Direktmontage, der Bohr-, Meissel-, Schraub-, Dübel-, und der Diamanttechnik. Abgerundet wird die Angebotspalette durch die Bereiche Installationstechnik, Bauchemie und Holzbearbeitungsgeräte.

Seghezzi berichtete, dass während seiner Hilti - Laufbahn unzählige neue Produkte entwickelt wurden. "Innovative Produktentwicklungen waren bereits damals unerlässlich um langfristig am Markt wettbewerbsfähig zu bleiben bzw. die Wachstumsraten des Unternehmens zu erhöhen", schilderte Seghezzi.
Die Erfahrungen zeigten aber, dass Innovation alleine nicht ausreichte. Innovationen bergen auch immer ein gewisses Maß an Risiko. Deshalb galt es, nach Risiko reduzierenden Lösungen zu suchen. "Es musste Stabilität in der Innovation geschaffen werden", so Seghezzi. Ein konstruktives Innovationsmanagement bedeute auch nach Lösungen zu suchen, sodass die Kosten und das Risiko auf ein Minimum reduziert werden können, zeitgleich aber die Produktionsgeschwindigkeit steige. Sobald optimale Lösungen gefunden würden, gelte es, ein effektives Prozessmanagement einzurichten, dieses solle vorsehen, den innovativen Prozessen repetative Prozesse gegenüberzustellen, so Seghezzi. Repetative Prozesse sind jene Prozesse die sich wiederholen, beispielsweise alle Betriebsprozesse. Als Beispiel erwähnte Seghezzi ein Transportunternehmen, das unterschiedliche Güter zu transportiert. Der Prozess dabei sei immer der gleiche. Demgegenüber stehen innovative Prozesse.

Am Ende seines Vortrages nannte Prof. Seghezzi die Bahn als klassisches Beispiel für Stagnation: "Die Bahn hat es völlig verabsäumt, Innovationen durchzuführen. Reisende seien immer wieder mit dem 'Gepäcksproblem' konfrontiert", so Seghezzi. "Wenn ich mit meinem Koffer in den Zug steige, so weiss ich nie wohin ich meinen Koffer stellen soll. Der vorhandene Raum unter dem Sitzplatz ist nicht ausreichend und aufgrund des Gewichts mancher Gepäckstücke ist es meist unmöglich diese hochzustemmen und weit über den Kopf hinauf in eine sehr minimalistische Ablage zu legen". Der Versuch seitens der Bahn bei den Einstiegsstellen ein Schliessfach für die Gepäckstücke vorzusehen sei kläglich gescheitert. Diese Schliessfächer wurden viel zu klein konzipiert, der Reisende konnte maximal seinen Aktenkoffer hineinstellen, so Segehezzi.

Einzigartige MBA Ausbildung in Europa

Mit dem Angebot dieses von der FIBAA akkreditierten Universitätslehrgangs MBA in Projekt- und Prozessmanagement - der in seiner konzeptionellen und inhaltlichen Ausrichtung einzigartig ist - nimmt die SMBS nach wie vor eine Alleinstellung auf dem gesamten europäischen MBA Markt ein. Die MBA TeilnehmerInnen kommen heuer aus den Branchensektoren Kultur, Automobil, Banken, Öffentliche Verwaltung, Technik, Telekommunikation, IT und Energie.
Ziel ist es, den Studierenden die Kompetenz für die Tätigkeit im gehobenen Projekt- und Prozessmanagement zu vermitteln. Das Studienprogramm basiert auf wissenschaftlicher Grundlage und verbindet auf optimale Weise eine betriebswirtschaftliche Basisausbildung mit General Management Know-how und weiterführendem Schwerpunktfokus auf Projekt- und Prozessmanagement.