SMBS: MBA-Studierende erleben eine spannende Diskussion zum Thema "Human Resources"
In der von SMBS geplanten und organisierten Podiumsdiskussion präsentierten die Vertreterinnen des Human Resource Managements der Salzburg AG, Fr. Judith Geier, MTD, und von IKEA Salzburg Fr. Nicole Steger interessante und spannende Einblicke.
Die größten Herausforderungen für das HR-Management sieht Fr. Steger darin, "die Weiterentwicklung von noch flexibleren Arbeitszeitmodellen für die unterschiedlichsten Ansprüche und Bedürfnisse voranzutreiben und die Mobilität der Mitarbeiter zu fördern", dies sei "ein ganz wichtiger Punkt, um am Arbeitsmarkt wettbewerbsfähig zu bleiben", wie Steger betonte. Für Geier ist es essentiell, dass Wettbewerbsorientierung und Kundenorientierung im Unternehmen gelebt und vereint werden, und nicht eines das andere ausschließt.
Frau Geier begann die spannende Diskussion mit einer kurzen Vorstellung der Salzburg AG, welche über 2000 Mitarbeiter in den verschiedensten Bereichen beschäftigt, woraus sich für das HR-Management vielschichtige und spannende Aufgaben ergeben. "Personalentwicklung dient dazu, Problemlösungskompetenzen im Unternehmen zu entwickeln und zu erhöhen", brachte es Frau Geier auf den Punkt. Derzeit bietet die Salzburg AG ihren Führungskräften ein Malik Management Programm an, das auch stark frequentiert wird und für viel positives Feedback sorgt.
Frau Steger studierte Psychologie und Kunstgeschichte, sie begann ihre Karriere bei IKEA Innsbruck. Seit vier Jahren ist Fr. Steger bei IKEA in Salzburg beschäftigt, seit drei Jahren Leitet sie den Bereich Human Resource. Laut Fr. Steger würden "280 Mitarbeiter mit vielen verschiedenen Arbeitszeitmodellen und Anforderungen das HR-Management bei IKEA zu einer spannenden und abwechslungsreichen Tätigkeit machen". Oberste Maxime ist dabei, "vielen Menschen einen besseren Alltag zu verschaffen", wie Frau Steger betont. Ständige und unabhängige Evaluierungen durch ein externes, unabhängiges Institut in Schweden sollen den ständigen Verbesserungsprozess sichern und vorantreiben. Auch legt das Unternehmen wert auf Gender-Fragen: 50% der Stellen in der obersten Management-Ebene sollen von Frauen besetzt werden – bei gleicher Bezahlung wie die der männlichen Kollegen. Eine Strategie von IKEA lautet, seine Mitarbeiter/innen optimal in Fragen der Mobilität zu unterstützen: So werden Umzüge für die Mitarbeiter generalstabsmäßig durchgeplant und ausgeführt.
Die Debatte, die am Montag, dem 11. Februar 2008 in den Räumlichkeiten der Salzburg AG stattfand, ergänzte sich perfekt mit den thematischen Schwerpunkten der aktuellen Module der beiden MBA-Studiengänge "Projekt- und Prozessmanagement" sowie "Tourism- and Leisure Management". Kernthemen des Human-Resource-Managements wie die Vereinbarkeit zwischen Unternehmensstrategie und der Personalentwicklung, aber auch strategische Personalentwicklung und HRM-Strategien wurden kontrovers diskutiert.










