Der MBA als Sprungbrett in die Selbständigkeit!

Der MBA als Sprungbrett in die Selbständigkeit!

23.07.2015

Herr Pötzelsberger, Sie haben sich nach dem MBA-Abschluss selbständig gemacht. Kann man Unternehmertum eigentlich lernen? Wenn man sich für die Selbständigkeit entscheidet, muss man es lernen. Niemand kommt mit dem Wissen, wie man unternehmerische Gelegenheiten erkennt und nutzt auf die Welt. Die Frage ist natürlich, wie man sich dieses Wissen und die Fähigkeiten aneignet. Besonders wichtig war für mich, eigene Fehler zu vermeiden und mir bestehendes Wissen und die Erfahrungen anderer gezielt zunutze zu machen. Dieses Wissen habe ich mir über eine fundierte MBA-Ausbildung an der SMBS geholt. Natürlich braucht man aber auch eine Begabung und persönliche Veranlagungen wie Mut, Risikobereitschaft und Durchsetzungsvermögen und Offenheit, wenn es darum geht, sein eigenes Unternehmen erfolgreich aufzubauen und seine Ideen zu verwirklichen.

Warum war der MBA gerade für Sie und für Ihre Selbständigkeit so besonders wertvoll? Im MBA-Programm habe ich gelernt, in Märkten, Chancen und Möglichkeiten zu denken. Die Fähigkeit zur Umsetzung habe ich mir in meiner langjährigen Berufspraxis im Angestelltenverhältnis angeeignet. Die beste Idee bringt nichts, wenn das Wissen fehlt, sie auch wirtschaftlich auf Schiene zu bringen. Hier war für mich der MBA die optimale Ergänzung, weil er sehr praxisnah das nötige Know-how lieferte und mir ein tolles berufliches Netzwerk zur Verfügung stellte, wovon ich noch heute profitiere.

Was war für Sie bei der Wahl des MBAs besonders wichtig? Die Internationalität. Die internationalen Studienaufenthalte haben meinen persönlichen Horizont enorm erweitert. Der entscheidende Punkt aber war, dass ich eine völlig andere Wahrnehmung meiner unternehmerischen Möglichkeiten entwickelt habe. Die Internationalität, die die SMBS in ihrem MBA bietet, hat uns Teilnehmern eine große Vielfalt eröffnet: Je größer die Vielfalt, umso größer die Denkansätze und die Inspiration. Das förderte wiederum meine Kreativität und Motivation, meine eigenen Ideen umzusetzen.

Gibt es sonst noch Kriterien, die für Sie bei der Wahl des MBAs besonders wichtig waren? Erstens eine Bildungseinrichtung zu finden, die es mir ermöglicht, mit Matura und Berufspraxis eine akademische Ausbildung zu machen. Die SMBS bietet Leuten wie mir DIE Chance, ihren akademischen Abschluss nachzuholen, zweitens einen akademischen und begehrten Abschluss  – wie den MBA – an einer staatlich anerkannten und namhaften Universität zu erhalten und drittens an einer Bildungseinrichtung zu studieren, die – wie die SMBS – international akkreditiert ist. Es gibt heute sehr viele Anbieter und sehr große Unterschiede. Ein internationaler Gütesiegel steht für überdurchschnittliche  Qualität und das war mir wichtig. 

Und welche Rolle spielte für Sie die Theorie? Eine "gute Theorie" ist es dann, wenn sie verständlich aufbereitet ist und immer im Auge hat, praktische Probleme zu lösen. Darin bestand mein persönlicher Anspruch an eine Ausbildung und darin sah ich auch den entscheidenden Wettbewerbsvorteil des MBAs: über den Tellerrand hinaus zu schauen und mir Wissen anzueignen, die Wissenschaft und praktische Relevanz verbindet.

Als Berufstätiger verbringen Sie 40 Stunden und mehr im Job. Wie haben Sie es geschafft, das 2jährige Studium an der Uni mit Job und Familie unter einen Hut zu bringen? Organisation ist das halbe Leben. Die Aufgabe eines Unternehmers ist es zu managen und zu organisieren. Außerdem kam mir der modulare, berufsbegleitende Aufbau des MBA-Studiums sehr entgegen. Und dann kommt noch der Wille dazu. Wenn man motiviert ist, geht alles leichter.
In den Präsenzzeiten bekam ich die Chance, mich mit den Kollegen auszutauschen. Was ich mir in Fernlehrgängen und im Eigenstudium oft mühsam und lange alleine erarbeiten muss, konnte ich den Präsenzzeiten gleich mit den Kollegen besprechen und diskutieren. Da habe ich echte Zeit gespart und außerdem bin ich ein kommunikativer Mensch, mir fällt lernen im Team einfach leichter.

Im Herbst startet der neue MBA mit der Spezialisierung im Bereich "Unternehmertum und Innovation". Welchen Zusatznutzen denken Sie, hat dieser MBA für zukünftige Selbständige? Ich denke, der große Vorteil liegt darin, dass die Studierenden nicht nur eine breite Übersicht über alle allgemeinen Businessthemen, sondern darüber hinaus auch noch gezielt das Knowhow eines Unternehmers ganz besonders zu Gute kommt.
Vielen Dank für das Interview!