Master of Business Law

Master of Business Law

2.11.2015

Herr Prof. Auer, können Sie uns zum Start bitte etwas über Ihren fachlichen Hintergrund als Referent erzählen?
An der Universität Salzburg lehre ich Unternehmensrecht mit Schwerpunkt Gesellschafts- und Zivilrecht. In meiner Tätigkeit achte ich stets darauf, eng mit der Praxis verknüpft zu lehren und zu arbeiten.
Diese Verknüpfung von Lehre und Praxis spielt auch in den Ausbildungsangeboten der SMBS eine gewichtige Rolle – hier bin ich bereits langjährig gerne als Vortragender verpflichtet.
Wenn wir über das Masterprogramm Business Law sprechen – für  welche Zielgruppen ist dieses Ihrer Ansicht nach besonders geeignet?
Zum einen natürlich klassisch für Juristen und Juristinnen, die in ihrem Beruf zusätzlich wirtschaftliche Zusammenhänge kennen und verstehen müssen und hier eine fundierte Ausbildung zu den Verknüpfungen dieser beiden Bereiche anstreben.
Zum anderen definitiv für Nicht-Juristen, die in einer unternehmerischen Organfunktion –  z.B. als Geschäftsführer, Vorstandsmitglied oder Prokurist – tätig sind bzw. deren Recht und Handeln durch die Geschäftsführerhaftung bestimmt wird.
Was ist Ihrer Meinung nach der besondere Wert des MBLs an der SMBS für die Unternehmenspraxis?
Die Teilnehmer profitieren von einer Erweiterung ihres professionellen Horizontes. Der MBL erlaubt es ihnen einerseits, in ihrem Fachbereich noch tiefer zu gehen und  ein ganz konkretes Verständnis für wirtschaftliche Detailfragen zu bekommen. Andererseits verbreitern die Teilnehmer gleichzeitig ihren Wissensbereich und erfassen dadurch Gesamtzusammenhänge besser als zuvor. Beides sind natürlich greifbare Vorteile für die Karriere der Absolventen.
Worauf legen Sie persönlich Wert als Vortragender?
Mir ist es wichtig, dass alle Lehrinhalte praktisch verwertbar und verständlich aufbereitet sind. Die Teilnehmer hole ich dabei von ihrem Wissensstand ab und gehe dann mit Ihnen in die Diskussion. Ich versuche auf Detailfragen, die das Gelernte fassbar machen, einzugehen ohne dabei das Gesamtkonzept der Lehrveranstaltung aus dem Auge zu verlieren.
Die Masterausbildung der SMBS ist international ausgelegt – wie profitieren davon die Studierenden?
Die Wirtschaft – und damit auch rechtliche Fragen in der Wirtschaft – wird immer internationaler. Somit ist es unverzichtbar, verschiedene Aspekte auch im globalen Kontext zu betrachten und optimaler Weise in dem Wahl-Auslandsmodul auch vor Ort zu erleben. Das Schiedsrecht sei hier etwa als Beispiel genannt.
Zu guter Letzt, was unterscheidet die Ausbildung an der SMBS Ihrer Ansicht nach von anderen Lehrangeboten?
Ein entscheidender Vorteil ist meiner Meinung nach, dass die Ausrichtung des MBLs an der SMBS fokussierter ist, als das bei anderen Institutionen der Fall ist.  Die SMBS verfolgt keinen „jeder kann teilnehmen“ Ansatz, der das generelle Niveau der Ausbildung verwässern würde. Der Teilnehmerkreis ist aufgrund der Aufnahmekriterien exklusiv und anspruchsvoll. Gleichzeitig ist die Qualifikation und Expertise aller Vortragenden hoch. Somit profitieren die Studierenden von einem durchwegs hohen Ausbildungsanspruch, der auf die Teilnehmer optimal abgestimmt ist. Dieser Anspruch zeigt sich letztendlich auch dadurch, dass der Titel des MBL an der SMBS durch die Universität Salzburg offiziell getragen und verliehen wird. 
Am 04.04.2016 startet die SMBS in Puch/Salzburg den nächsten MBL-Lehrgang. Alle rechtlichen Themen in der Wirtschaft werden praxisnahe und im internationalen Kontext vermittelt. Das Programm ist unverzichtbar für jene Führungskräfte, die mit Rechtsthemen in ihrem alltäglichen Geschäft konfrontiert sind.
Anmeldungen ab sofort möglich. Details unter: https://www.smbs.at/studium/studium/master-programme/master-of-business-law-mbl.html