Prozessoptimierung als Basis langfristig erfolgreicher Unternehmen

Prozessoptimierung als Basis langfristig erfolgreicher Unternehmen

22.05.2017

Im Ranking des Jahres 2015 scheint die Universität St. Gallen nicht überraschend aufgrund ihres exzellenten fachlichen Ausbildungsprogrammes als viertbeste Business School Europas auf. Studenten aus der ganzen Welt durchlaufen jährlich den herausfordernden Aufnahmeprozess um zum begehrten Studium aufgenommen zu werden.
Diese hervorragende Qualität konnten die Studierenden der SMBS im April dieses Jahres hautnah erleben:
Die MBA Studierenden waren für acht Tage in der Schweiz vor Ort um ihr Wissen im Bereich „Prozessmanagement“ zu perfektionieren. Das Ausbildungsmodul in der Schweiz zeichnet sich dabei durch seine sehr praxisnahe Didaktik aus. Weiters baut jeder Ausbildungstag inhaltlich auf den vorhergehenden, alle Einheiten werden durch eine gemeinsame Cases Study, die durchgehend bearbeitet wird, verbunden.
Am ersten Tag beginnen die Studierenden mit dem sogenannten Prozessplanspiel. Hier wird von den Vortragenden Dr. Mülller und Dr. Tockenbürger, beide Alumni der Hochschule St. Gallen und Geschäftsführer des Consulting Unternehmens Pro4s, praxisnahe demonstriert, welchen Wert Prozessoptimierung für ein Unternehmen haben kann. Die Studierenden sind in 10 Runden gefordert, die Produktion eines Modellunternehmens Schritt für Schritt zu verbessern um optimal am Markt bestehen zu können. Um zukünftigen Lehrgängen nicht die Freude an dieser Simulation zu nehmen, sei weiter nicht mehr verraten, nur eines: Durch den Einsatz relevanter Tools und effizienter Ideen gelang es Studenten letztendlich unter Anleitung der Referenten die (fiktiven) Produktionskosten von anfangs über 10.000€ auf höchst kompetitive 25€ zu senken. Durch Prozessoptimierung kann also der Zielkonflikt zwischen Kosten, Qualität und Zeit aufgelöst werden: Stimmen alle Abläufe so kann ein Unternehmen in kürzere Zeit mit weniger Kosten bessere Qualität produzieren!
Angeregt durch diese Demonstration des Wertes von Prozessmanagement engagierten sich die Studierenden in den kommenden Tagen mit vollem Elan zu den Themen strategisches und operatives Prozessmanagement, Menschen mobilisieren, Prozesscontrolling, Benchmarking, Prozessdesign und der Einführung von Enterprise-Resource-Planning (ERP) Systemen. Abgerundet wurde das Modul durch einen Besuch bei der Noventa AG, die als Vorreiter in Sachen Lean Management und Lean Production gilt. Hier wurde den Studierenden eindrucksvoll präsentiert wie gelebte Prozessoptimierung zum Firmenerfolgt beitragen und im Alltag gelebt werden kann.
Auch für informelles Networking blieb Zeit in St. Gallen: Eine Stadtführung mit abschließenden Abendessen im bekannten Fondue-Beizli sowie ein Besuch der Kunstsammlung der Universität St. Gallen rundeten das Programm ab. Auch im 14. Durchgang des Moduls wurde das Ausbildungsprogramm mit Bestnoten evaluiert. Die SMBS und unsere Kooperationspartner der Universität St. Gallen, allen voran Prof. Friedli, Vorstand des Instituts für Technologiemanagement und wissenschaftlicher Leiter des Moduls, freuen sich somit bereits jetzt den nächsten Lehrgang begrüßen zu dürfen.