Vier Fragen zum Int. Exec. MBA „International Management“

Vier Fragen zum Int. Exec. MBA „International Management“

8.08.2016

Herr Prof. Hammer, weshalb empfehlen Sie das MBA-Studium "International Management"?
Generell gilt: Der stetige Wandel in der Berufswelt ruft auch einen Führungswandel hervor. Die beste Methode, um sich diesem Wandlungsprozess positiv gegenüberzustellen, ist eine kontinuierliche Weiterbildung und zusätzliche Qualifikationen.
Der International Executive MBA mit Schwerpunkt International Management wurde konzipiert, um genau diesen speziellen Bedürfnissen und Anforderungen von berufstätigen Führungskräften im internationalen Umfeld nachzukommen.
Dazu gehört unter anderem:

  • Vermittlung von praxisrelevantem, sofort umsetzbarem Management-Knowhow inkl. fundierter und erprobter Managementinstrumente.
  • Kamingespräche mit Unternehmern / Führungskräften, die bereits erfolgreich ihre Geschäfte in Nordamerika, London, Moskau und Asien aufgebaut haben.
  • Unternehmensbesuche (Site Visits), die einen direkten Erfahrungsaustausch mit Führungskräften zum Thema Gesetze und Rahmenbedingungen, Kooperationsmöglichkeiten, Marktchancen usw. ermöglichen.

Ziel ist es, Theorie- und Praxiswissen zu kombinieren und den entscheidungsfreudigen Generalisten mit strategischem Weitblick zu unterstützen, komplexe, internationale Herausforderungen pragmatisch zu lösen.
Was sind die Voraussetzungen und Kriterien, um am Studienprogramm teilzunehmen?
Neben den grundsätzlichen Anforderungen muss die Bereitschaft gegeben sein, sich nebenberuflich weiterzuentwickeln. Hierzu gehören Disziplin, Motivation, hohe Belastbarkeit und Durchhaltevermögen – eine Reihe von Fähigkeiten, die in allen Funktionen und Branchen, insbes. in einer Führungsfunktion, wichtig sind.
Was lernen die Studierenden?
Den Studierenden werden nicht nur erfahrungserprobte Management Tools mitgegeben, sondern auch Entwicklungs-, Problemlösungs- und Innovationskompetenzen vermittelt. Gelehrt werden Themen wie internationales Management, Doing Business in Russia, America and Asia, Finanzierung internationaler Geschäfte, Globale Unternehmensführung sowie aktuelle Themen wie CSR – eben ganz nach dem Motto „Tue Gutes und rede darüber“. Überdies bietet das MBA-Programm die wertvolle Möglichkeit des Netzwerkens – sowohl mit KommilitonInnen als auch mit (internationalen) Institutionen und Unternehmen.
Und zu guter Letzt: Wie haben sich die beruflichen Anforderungen an internationale Managementpositionen in den letzten Jahren verändert?
Vielen Anforderungen an internationale ManagerInnen sind zum großen Teil branchenübergreifend. Hierzu zählen vernetztes Denken und Handeln sowie Mehrsprachigkeit. Hinzu kommt Multikulturelles Denken – eine der wichtigsten Anforderungen an die Qualifikation von internationalen Führungskräften. Grundlage für ein multikulturelles Verständnis ist hierbei das Bewusstsein, dass das Denken und Handeln von Menschen anderer Gesellschaftsschichten oder aus anderen Gesellschaften von anderen Werten bestimmt wird. Überdies ist es essentiell, dass sich eine Führungskraft von morgen frühzeitig mit dem Schlagwort „Digitalisierung“ auseinandersetzt. Ein Verständnis für digitale Innovationen erhöht Kundenbindungen und führt dazu, dass neue Wachstumsfelder erschlossen, Kosten gesenkt sowie Risiken minimiert werden.